
Hören Sie auf, darauf zu warten, dass Ihr Ofen wieder in Gang kommt!
Wenn Sie eine Bäckerei mit hohem Ausstoß betreiben, kennen Sie sicherlich die Frustration, die durch die lange Wartezeit entsteht. Man legt einen neuen Haufen kalten Teigs in den Ofen – doch plötzlich sinkt die Temperatur des Ofens. Man muss warten, bis die alten Heizelemente wieder genug Wärme erzeugen können. Das unterbricht den Produktionsprozess.
Deshalb verwenden wir Heizgeräte mit Kurzwellen-Infrarotstrahlung. Dadurch wird diese Wartezeit minimiert.
Warum das funktioniert
Die meisten Öfen versuchen, die Luft zu erwärmen – in der Hoffnung, dass die Luft anschließend das Brot erwärmt. Das ist ein langsamer Prozess. Bei Infrarotstrahlung ist das anders: Die elektromagnetischen Wellen gelangen direkt zum Produkt.
Wir nennen das „Zweistufiges Reagieren“. Einfach ausgedrückt: Sobald man den Schalter umlegt, ist die Wärme bereits vorhanden. Kein Warten, keine Pause. So kann man die Produktion beschleunigen – und vielleicht sogar etwas Platz sparen, da man nicht mehr auf einen langsam heizenden Ofen angewiesen ist.
Ein Wort der Vorsicht bezüglich der Leistung
Wenn man einen Hochleistungs-IR-Heizer verwendet, werden große Mengen an Energie in einem sehr kleinen Raum freigesetzt. Das sorgt für schnelle Erwärmung – doch es belastet auch die Anlage stark.
Bevor man den Heizer einschaltet, sollte man unbedingt die Verkabelung überprüfen. Wenn die Kabel oder Steuergeräte nicht für die Spannung und den Stromstrom des neuen Heizers ausgelegt sind, kann das Probleme verursachen. Zu schwache Kabel können die Anschlüsse beschädigen – und das ist etwas, was man an einem hektischen Dienstag wirklich nicht braucht.
Damit alles reibungslos funktioniert
Wir haben diese Heizer als Ersatzteile entwickelt, damit Sie nicht tagelang ohne Ofen auskommen müssen. Sie passen in die Standardhalterungen – das ist gut. Doch es gibt einen Haken: Kurzwellen-Infrarotstrahlung benötigt Quarzglas. Wenn Mehlstaub oder Öl auf dem Heizer ablagern, entstehen „heiße Punkte“. Diese Punkte können den Heizer schon viel früher beschädigen. Halten Sie den Heizer daher sauber. Das ist zwar eine einfache Aufgabe – doch sie schützt Sie vor teuren Reparaturen mitten in der Produktion.
Und denken Sie daran: Es handelt sich hier nicht um einen Ofen, der das Brot langsam gegart. Die Hitze ist intensiv und gezielt. Sie müssen die Geschwindigkeit des Förderbands oder die Zeit des Beladens anpassen. Andernfalls könnte das Brot eine perfekte Kruste haben – aber noch rohes Innere. Oder schlimmer: Die Oberfläche könnte verbrennen.
Etwas Kalibrierung – und alles funktioniert perfekt.